Be Inside Premium 2014 am Vorabend der DMEXCO

Streitbare Szenarien – Wie entwickelt sich der Handel der Zukunft? Dr. Kai Hudetz, Geschäftsführer des IFH Köln, im Gespräch mit Alexander Graf, Kassenzone.de, Entspannter Austausch zwischen Pure-Playern, Herstellern und Multi-Channel-Händlern,

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By Invitation Only – Exklusive Veranstaltung für Händler und Hersteller,
ausschließlich Führungskräfte
09. September 2014, 15:30 Uhr, Köln

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Inventorum Multi-Channel-Lösung für den lokalen Einzelhandel

Das 2012 gegründete Berliner Startup Inventorum hat erfolgreich die erste Finanzierung mit dem HTGF, der Klingel New Media, Vogel Ventures und MCB Salt abgeschlossen. Inventorum bietet dem lokalen Einzelhandel eine digitale Komplettlösung, mit der die Anforderung des klassischen Ladengeschäfts und die Herausforderungen des Online-Handels synchron gemeistert werden können. 

Der meist inhabergeführte lokale Einzelhandel ist eine bedeutende Säule der deutschen Wirtschaft: Etwa 86% der Einzelhandelsgeschäfte haben zwar weniger als 2 Mio. Euro Jahresumsatz, erwirtschaften aber als Gruppe der Kleinstunternehmen insgesamt 56 Mrd. Euro Umsatz. Diese Gruppe steht vor großen Herausforderungen durch gewinnoptimierte Großanbieter sowie Konkurrenz aus dem Internet. Dabei bietet gerade das Internet große Chancen für den stationären Handel. Mehr als die Hälfte aller Einkäufe im Ladengeschäft werden im Internet vorbereitet. Bisher waren die Kosten und die Komplexität einer gleichstarken Online- und Offlinepräsenz für die meisten kleinen Händler zu hoch. Hier setzt Inventorum an.

Inventorum verbindet Kassensystem, Warenwirtschaft, Kundenverwaltung und e-Commerce in einem System. „Wir wollen den Einzelhandel dazu bewegen, Prozessoptimierung und Prozessunterstützung durch Informationstechnologie und das Internet selbst als Chance zu begreifen“, erläutert Geschäftsführer und Gründer Christoph Brem. „Nur so kann der Einzelhandel in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben. Dabei freuen wir uns, mit dem HTGF einen sehr starken und renommierten Partner gewonnen zu haben.“

Das Software-as-a-Service Konzept integriert moderne Technologien wie Tablets, Smartphones und Cloud-Computing zu einem attraktiven Paket. Mit Inventorum lassen sich unter anderem alle Artikel einfach und schnell erfassen, der Warenbestand und die Kundenkartei lokal und online synchron verwalten, Verkäufe im Laden und online tätigen, Zahlungen in bar oder elektronisch abwickeln sowie Berichte und Statistiken erstellen. Ermöglicht wird dies in einer intuitiven und ansprechenden Benutzeroberfläche, wobei das System mit geringem zeitlichen Aufwand und ohne aufwendige Schulung direkt in Betrieb genommen werden kann – ein Ziel, das dank modernster Technologien realisiert werden konnte.

„Mit Inventorum stärken wir unser Portfolio im Bereich der zukunftsfähigen Lösungen für einen der wichtigsten deutschen Wirtschaftszweige“, betont Stefan Wendel, Portfolio Analyst beim High-Tech Gründerfonds. “Beeindruckt hat uns der sehr klare Fokus auf die identifizierte Problemstellung und die konsequente Umsetzung in der Anwendung sowie die zahlreichen Ko-Operationen die bereits vor dem offiziellen Launch mit namenhaften Partnern eingegangen werden konnten“.

„Der Einzelhandel muss sich mit und nicht gegen e-Commerce aufstellen“. Inventorum macht es selbst dem kleinen Händler einfach und erschwinglich sich dementsprechend zu positionieren, so die beiden in der Klingel-Gruppe für das VC-Geschäft verantwortlichen Geschäftsführer Ludger Schöllgen und Dr. Jörg Blumentritt.

Über die Inventorum GmbH
Inventorum bietet eine innovative, mobile Komplettlösung für den stationären Einzelhandel mit Kasse, Warenwirtschaft, Kundenverwaltung, und Multi-Channel-Funktionalität, optimiert für das Apple iPad. Die Inventorum GmbH wurde 2012 von Christoph Brem, gemeinsam mit Experten aus dem Einzelhandel und der IT-Branche gegründet. Damit verbindet Christoph Brem seine IT Erfahrung aus 16 Jahren USA, mit Stationen in Seattle, Silicon Valley und New York, mit der Erfahrung seiner Familie, die selbst für über 30 Jahre ein kleines Modegeschäft betrieb.

Über die Klingel-Gruppe
Die Klingel-Gruppe ist einer der größten Versandspezialisten in Deutschland. Das 1920 gegründete Unternehmen mit Stammsitz in Pforzheim ist in 12 europäischen Ländern vertreten und beschäftigt derzeit rund 2.000 Mitarbeiter. Innerhalb der Klingel-Gruppe agieren elf Spezialversender, deren Sortimente primär an der wachsenden Zielgruppe der Best Ager ausgerichtet sind: KLINGEL, WENZ, MONA, MEYER, HAPPY SIZE, BABISTA, VAMOS, DIEMER, WELLSANA sowie CASSEROLE und JUNGBORN. Neben dem klassischen Kataloggeschäft ist die KLINGEL-Gruppe mit wachsenden Anteilen im Online-Segment tätig.

Über Vogel Ventures
Mit der im Juli 2013 gegründeten Vogel Ventures GmbH unterstützt Vogel Business Media Startups der Internetbranche. Damit baut das international agierende Medienhaus seine Präsenz in Berlin weiter aus und hat durch eine strategische Kooperation mit Michael Brehm (Rebate Networks) einen erfahrenen VC mit an Bord. Mit einem seit über 120 Jahren etablierten Zugang zu den Entscheidern der deutschen Industrie kann Vogel Ventures seinen Beteiligungen ein immenses Netzwerk zur Verfügung stellen. Ob maßgeschneiderte und performancebasierte Marketingmaßnahmen in den über 100 Vogel-Publikationen (Print, Digital, Mobile, Live-Event) oder als direkter Zugang zu Branchenentscheidern.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).

Profitabler Exit – HTGF verkauft seine tiramizoo Anteile

Der High-Tech Gründerfonds hat seine Anteile an der tiramizoo GmbH im Rahmen eines profitablen Secondaries an DPD und die BayBG veräußert.

Die 2010 von Michael Loehr und Carsten Leuschel gegründete tiramizoo GmbH bietet eine Online-Buchungsplattform für Stadtkurierdienste an. Seit dem Start in München können über tiramizoo nun bereits in 15 deutschen Großstädten lokale Kurier- und Lieferdienste gebucht werden. Die Bestellungen werden am selben Tag ausgeliefert.

Der High-Tech Gründerfonds stieg 2011 zusammen mit den Investoren Burkhard Blum und Dirk Reiche sowie Bayern Kapital in das Unternehmen ein. Bereits im September 2012 beteiligte sich der HTGF Fondsinvestor Daimler mit einer Minderheitsbeteiligung und einer strategischen Partnerschaft im Bereich Mobilitätsdienstleistungen, um die Plattform gemeinsam weiterzuentwickeln und international auszubauen.

Nun veräußerte der High-Tech Gründerfonds seine tiramizoo- Anteile an DPD, einen der führenden internationalen Paket- und Expressdienstleister. Neben  DPD ist jetzt auch die BayBG Bayrische Beteiligungsgesellschaft mit einer Minderheitsbeteiligung beteiligt.

Curtis MacDonald, der für tiramizoo zuständige Investment Manager beim High-Tech Gründerfonds, erklärt: “Wir freuen uns sehr, dass wir bereits nach 2 Jahren unser Investment in tiramizoo mit dem jetzigen Exit profitabel verkaufen konnten. Das Unternehmen und der Markt haben bewiesen, dass der Bedarf  an Same Day Delivery zunehmend wächst.“

Über tiramizoo

tiramizoo entwickelt einen weltweiten Marktplatz für Logistik- und Lieferdienste durch Anbindung existierender Kuriere und Lieferinfrastruktur in Ballungsräumen. Dadurch fördert tiramizoo ein weitreichendes Bewusstsein für den Nutzen von Lieferdiensten im Gegensatz zu individuellen PKW-Fahrten und leistet einen Beitrag zur Reduzierung von Verkehr und CO2 Emissionen.

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).