High-Tech Gründerfonds Exit aus Windeln.de

Im Zuge einer Wachstumsfinanzierungsrunde hat der High-Tech Gründerfonds seine Anteile an der Urban-Brand GmbH (Windeln.de) an ein internationales Investorenkonsortium veräußert.

windeln.de, Deutschlands größter Online-Shop für Babyprodukte des täglichen Bedarfs, wurde 2010 von  gegründet. Derzeit umfasst das Sortiment mehr als 20.000 Produkte.
2010 hatte der High-Tech Gründerfonds (HTGF)  die Firma zusammen mit DN Capital und mehreren Business-Angels seedfinanziert. Bereits in der Frühphase zeigte sich, dass die Firma trotz der bekanntlich niedrigen Rohmargen im Drogeriebereich ein nachhaltiges Wachstum realisieren konnte und sich die relevanten KPI’s in die richtige Richtung entwickelten. In der ersten Folgefinanzierungsrunde zur Unterstützung des Unternehmenswachstums war Acton Capital 2011 mit eingestiegen.
Kürzlich wurde eine weitere Finanzierungsrunde abgeschlossen, um weiteres Wachstum zu finanzieren, insbesondere im europäischen Ausland.
Die Investoren der Runde MCI Private Ventures, 360 Capital Partners, Acton Capital Partners und DN Capital haben im Zuge dieser Finanzierungsrunde mehrere Investoren aus der Frühphase über einen Secondary Buy out abgelöst. Der High-Tech Gründerfonds hat diese Gelegenheit genutzt, um ebenfalls seine Anteile zu veräußern.
„Für uns ist das ein toller Erfolg: Ein sehr profitabler Exit, bei dem wir unseren Einsatz vervielfacht haben“, sagt Dr. Björn Momsen, der beim High-Tech Gründerfonds für das Engagement bei Windeln.de zuständig war. Und weiter: „Die Entwicklung der Firma hat in eindrucksvoller Weise gezeigt, wie man in Deutschland mit eCommerce Erfolg haben kann. Wir haben daraus für unser Portfolio wertvolle Best Practices ableiten können. Dem Team um Konstantin Urban und Alexander Brand danken wir für die tolle Leistung in den letzten zwei Jahren und den Kollegen von Acton und DN Capital für die sehr gute und konstruktive Zusammenarbeit“

Über den High-Tech Gründerfonds
Der High-Tech Gründerfonds investiert Risikokapital in junge, chancenreiche Technologie-Unternehmen, die vielversprechende Forschungsergebnisse unternehmerisch umsetzen. Mit Hilfe der Seedfinanzierung sollen die Start-Ups das F&E-Vorhaben bis zur Bereitstellung eines Prototypen bzw. eines „Proof of Concept“ oder zur Markteinführung führen. Der Fonds beteiligt sich initial mit 500.000 Euro; insgesamt stehen bis zu zwei Millionen Euro pro Unternehmen zur Verfügung. Investoren der Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, die KfW Bankengruppe sowie die 17 Wirtschaftsunternehmen ALTANA, BASF, B. Braun, Robert Bosch, CEWE Color, Daimler, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, Evonik, Lanxess, media + more venture Beteiligungs GmbH & Co. KG, METRO, Qiagen, RWE Innogy, SAP, Tengelmann und Carl Zeiss. Der High-Tech Gründerfonds verfügt insgesamt über ein Fondsvolumen von rund 573,5 Mio. EUR (272 Mio. EUR Fonds I und 301,5 Mio. EUR Fonds II).

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