Ikea-Gründer Kamprad verlässt die Schweiz

Wie die Handleszeitung unter Berufung auf Ikea-Sprecherin Josefine Thorell berichtet, wird Ingvar Kamprad, der Gründer weltgrössten Möbelkette Ikea, die Schweiz verlassen.
«Ich kehre nach Schweden zurück, um näher an der Familie und an den alten Freunden zu sein», erklärte der reichste bald-nicht-mehr-Einwohner der Schweiz in einer von der schwedischen Zeitung «Sydsvenskan» publizierten Botschaft.

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InnovationsGutschein Handwerk NRW

Wie können Handwerksunternehmen in Nordrhein-Westfalen in ihren Innovationsbemühungen noch gezielter gefördert werden? Auf diese Frage hatte NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin bei seinem Besuch in der Handwerkskammer Dortmund am 14.06.2013 die passende Antwort: den InnovationsGutschein Handwerk NRW. „Wir wollen die Innovationskraft des Handwerks in Nordrhein-Westfalen weiter stärken“, erklärte er im Rahmen seiner Rundreise „Wirtschaftdialog vor Ort“, dessen sechste Station die Handwerkskammer Dortmund war. „Handwerksbetriebe können sich mit dem ‚InnovationsGutschein Handwerk NRW‘ die notwendige Unterstützung holen, um ihre Produkte und Dienstleistungen zur Marktreife zu bringen.“

Der InnovationsGutschein Handwerk NRW stellt einen der neun Bausteine der Handwerksinitiative NRW dar. Er fördert kleine und mittlere Handwerksunternehmen bei der Planung, Entwicklung, Umsetzung oder qualitativen Verbesserung neuer Produkte, Produktionsverfahren oder Dienstleistungen. Zwei Gutscheine stehen Handwerkunternehmen zu Verfügung: Der Gutschein B für Beratungs- und der Gutschein F+E für Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten. Die Fördersummen betragen 5.000 € bzw. 10.000 €.

Besonders stolz ist Reiner Nolten, Geschäftsführer der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V. (LGH), auf die Mitwirkung des Technologie-Transfer-Rings Handwerk NRW (TTH) bei der Entwicklung des InnovationsGutscheins Handwerk NRW. „Handwerksunternehmen sind die Innovationsmotoren der deutschen Wirtschaft. Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen entwickeln durch ihre Kundennähe permanent passgenaue Lösungen.“ betont Nolten. „Der InnovationsGutschein schließt nun eine Lücke in der Förderlandschaft. Er ist ein bedeutender Schritt für die Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit dieser innovativen Handwerksunternehmen.“ Dr.-Ing. Ursula Beller, die Leiterin des Technologie-Transfer-Rings Handwerk NRW, freut sich, „dass es nun endlich ein im Bereich des Technologie-Transfer auf die Bedürfnisse des Handwerks zugeschnittenes Förderprogramm gibt“ und hofft, dass möglichst viele Unternehmerinnen und Unternehmer davon Gebrauch machen werden.

Der InnovationsGutschein Handwerk NRW kann ab sofort beantragt werden. Die Antragsunterlagen können auf der Seite www.handwerksinitiative-nrw.de heruntergeladen und bei jeder Technologie-Transfer-Stelle bzw. der LGH abgegeben werden.

Startklar OWL geht in die 3. Runde

owl_banner-wirtschaftAus einer guten Idee ein erfolgreiches Unternehmen machen: Dabei hilft startklar OWL. Die dritte Runde des Businessplanwettbewerbs beginnt jetzt – Bewerbungen sind auch zur Runde 3 willkommen.

Infos 

Von der Leyen schafft Gründercoaching für Arbeitslose ab

Von der Leyen schafft Gründercoaching für Arbeitslose ab
Antragstellung nur noch bis 31.12.13 möglich

85% Rückgang sind nicht genug – nun streicht die Bundesarbeitsministerin auch noch das Gründercoaching Deutschland für Arbeitslose, eine der wichtigsten verbleibenden Förderinstrumente. „Ministerin von der Leyen festigt mit diesem Vorhaben ihren Ruf als Chancentod für Arbeitslose“ erklärt Brigitte Pothmer, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Grünen, auf deren schriftliche Anfrage hin das Bundesarbeitsministerium (BMAS) diesen Schritt offenlegte.
„Es ist seitens der Bundesregierung nicht geplant, die Variante ‚Gründercoaching Deutschland – Gründungen aus Arbeitslosigkeit‘ in der kommenden ESF-Förderperiode fortzuführen.“ schreibt Staatssekretär Dr. Ralf Brauksiepe in seiner Stellungnahme, ohne – obwohl von Pothmer ausdrücklich erbeten – hierfür eine Begründung abzugeben.
Zwei Gruppen zuvor Arbeitsloser können diese Form des Gründercoaching, abgekürzt „GCD90“, im ersten Jahr nach der Gründung beantragen und haben dann ein Jahr Zeit, die Coachingstunden in Anspruch zu nehmen:

Empfänger von Arbeitslosengeld I, die mit Gründungszuschuss gegründet haben
alle Empfänger von Arbeitslosengeld II, die sich selbständig machen

Gefördert wird eine Beratung im Umfang von bis zu 40 Stunden. Der Eigenanteil beträgt dabei 10 Prozent bzw. 10 Euro pro Beraterstunde.
Da gerade Gründer aus der Arbeitslosigkeit in der Gründungsphase jeden Euro zwei mal umdrehen, wollte der Gesetzgeber mit Programmen wie diesem dazu beitragen, dass Gründer trotzdem qualitativ hochwertige Beratung in Anspruch nehmen, um so teure Fehlentscheidungen zu vermeiden und schneller eine nachhaltige Selbständigkeit aufzubauen. Das Programm war überaus erfolgreich. Im Ausschuss für Arbeit und Soziales hatte das Ministerium in einer Unterrichtung das Coaching noch ausdrücklich gelobt.
Den Arbeitslosen steht nun nach der Gründung nur noch das „normale“ Gründercoaching zur Verfügung, das sich bisher an etabliertere Selbständige in den ersten fünf Jahren nach der Gründung richtete. Hier beträgt der Eigenanteil 50 Prozent (neue Bundesländer ohne Berlin: 25 Prozent). Es ist vorgesehen, dieses Programm über 2013 hinaus fortzusetzen.
Da der Eigenanteil von 10 Prozent von Gründern aus ALG2 schon bisher oft nur schwer aufzubringen war, werden diese Gründer damit von hochwertiger Beratung ausgeschlossen. Dies wird dazu führen, dass deutlich mehr Menschen im ALG2-Bezug verbleiben bzw. ihnen keine nachhaltige Gründung gelingt.
Die Zahl der mit Gründungszuschuss geförderten und damit zum GCD90 berechtigten Gründer hat im letzten Jahr ohnehin dramatisch abgenommen. Hier wird sich eine Beratung nur noch leisten, wer zuvor über ein höheres Einkommen verfügte und den Wert eines guten Beraters einschätzen kann. Die Inanspruchnahme der Förderung wird also stärker sozial selektiv geschehen.
Die Entscheidung, das Programm zu beenden, ist unverständlich, zumal die Förderung aus ESF-Mitteln stammt, die nationalen Haushalte also nicht belastet.
Sie fügt sich in eine ganze Serie von Gesetzesänderungen, die sich gegen Gründungen aus der Arbeitslosigkeit richten und auf eine Zerschlagung der gesamten Förderinfrastruktur für kleine Gründungen hinauslaufen.

Details


Wer dieser Entwicklung nicht tatenlos zusehen möchte, kann zum Beispiel seinen Abgeordneten der Regierungsfraktionen einen Brief oder eine Mail schreiben.
Einen Musterbrief finden Sie zusammen mit weiteren Tipps und Ideen auf der neuen Seite des Selbständigenverbands


Kapital für große Vorhaben bei zoobe

Zoobe, der Entwickler animierter Avatare für mobiles Messaging, gibt den Abschluss einer Finanzierungsrunde bekannt. Das Unternehmen konnte zusätzlich zu den bisherigen Investoren Christophe Maire (Atlantic Inter‐net), Karl‐Heinz Brandenburg (Brandenburg Ventures), Dario Suter (DCM), Jens de Gruyter (United Arts Ventures) und Udo Schlömer (JMES Investments), die sich alle mit zusätzlichem Kapital an der Runde beteiligt haben, Thomas A. Curran (ehemals Deutsche Telekom), Lars Dittrich sowie den von der IBB Beteiligungsgesellschaft gemanagten VC Fonds Technologie Berlin gewinnen. Mit der Finanzierung soll die Multi‐Plattform‐Strategie des Unternehmens gestärkt und der Markteintritt beschleunigt werden. Die Anwendung steht sowohl im App Store als auch im Android Market kostenlos für Smartphones und Tablets zur Verfügung.
Zoobe ist ein mobiler Kommunikations‐Service, der persönliche Sprachnachrichten in animierte Videobotschaften verwandelt. Nutzer können aus verschiedenen 3D‐animierten Avataren ihren Favoriten wählen, der die Botschaft übermittelt. Zoobe verwendet eine patentierte Spracherkennungs‐Technologie, die die Avatare in eine gewünschte Gefühlslage versetzt und die Nachricht lippensynchron darstellt. Als Hintergrund der Message dient ein individuelles Foto aus der eigenen Galerie und innerhalb weniger Sekunden ist eine einzigartige Video‐Message erstellt, die von Gerät zu Gerät verschickt oder über einen entsprechenden Link geteilt werden kann. “Mit Zoobe zeigen wir die Zukunft des persönlichen Austausches, in der animierte Avatare zur Erweiterung unserer Online‐Identitäten werden”, sagt Lenard F. Krawinkel, Geschäftsführer und Gründer von Zoobe. “Diese Finanzierung ermöglicht die Umsetzung unserer kurzfristigen Zukunftspläne, die wir unbedingt mit der Welt teilen möchten. Mit den Erfahrungen sowie der Unterstützung unserer Investoren wird es uns gelingen, unser Business dahin zu führen, wo wir es haben wollen.” “Zoobe präsentiert eine neue Möglichkeit emotionaler Sprachnachrichten, die sich dezidiert von anderen Angeboten auf dem Markt unterscheidet”, sagt Christophe Maire, von Atlantic Internet. “Neben der Kreativität, die sich in dem Design der Charaktere widerspiegelt, sehen wir bei Zoobe großes Lizensierungs‐Potenzial für die Zukunft des mobilen Messagings.” Rayk Reitenbach, Investment Manager bei der IBB Beteiligungsgesellschaft: „Der Gründer sowie das gesamte Team von zoobe haben uns sowohl mit ihrer unternehmerischen Erfahrung und fachlichen Expertise als auch mit ihrer innovativen, patentierten Technologie, die das Fundament hinter den zoobe‐Anwendungen darstellt, überzeugt. Berlin als die kreative Hauptstadt Deutschlands ist auch für technologieorientierte Unternehmen wie zoobe der ideale Ort für eine erfolgreiche Unternehmensentwicklung.“ Es gibt im Augenblick zwei Zoobe‐Ausführungen: Zoobe Pets und Zoobe Eve. In der Pets‐Version sind vermenschlichte Tierfiguren die Botschafter der Sprachnachrichten, bei Eve übernehmen das karikierte menschliche Avatare. Im Gegensatz zu anderen Anwendungen, in denen die Eigenschaften und Animationen stationär gespeichert werden, nutzt Zoobe Cloud‐based‐Services auf der ganzen Welt, um nicht nur eine schnelle Bearbeitung, sondern auch den Versand der Nachrichten an Menschen, egal wo sie sich gerade aufhalten, zu gewährleisten. Zudem lässt sich dadurch der erforderte Speicherplatz auf dem Gerät auf ein Minimum reduzieren. Zoobe wurde in Berlin von dem preisgekrönten Filmregisseur Lenard F. Krawinkel gegründet. Als Regisseur und Produzent brachte er den ersten deutschen Computeranimationsspielfilm “Back to Gaya” in die Kinos und erstellte Werbespots, unter anderem für Volkswagen und Disney. Zoobe beschäftigt über 20 Mitarbeiter und arbeitet aktuell an dem Ausbau des Teams in allen Bereichen, speziell in dem der mobilen Entwicklung.
Über Zoobe:
Gegründet wurde das Unternehmen von dem preisgekrönten Filmregisseur Lenard. F. Krawinkel. Zoobe ist der Inhaber und Entwickler verschiedener animierter Avatar‐Messaging‐Apps wie Zoobe Pets, für iOS und Android, sowie Zoobe Eve, exklusiv für iOS, die beide Ende 2012 an den Start gegangen sind. Um die aufgenommenen Sprachnachrichten emotional und lippensynchron von einem Avatar wiedergeben lassen zu können nutzt Zoobe eine patentierte Spracherkennung‐Technologie. In Kombination mit einem eigenen Foto als Hintergrund, ist in wenigen Sekunden eine individuelle Video‐Message erstellt, die von Gerät zu Gerät verschickt oder über einen Link geteilt werden kann. Für die Bildverarbeitung und den Versand der Nachrichten bezieht Zoobe Cloud‐based‐Services mit ein und reduziert so den benötigten Speicherplatz auf ein Minimum. Die technische Architektur steht als White‐Label‐Lösung zur Verfügung, wodurch Kooperationspartner lizensierte Charaktere zum Leben erwecken können.

Über IBB Beteiligungsgesellschaft mbH:
Die IBB Beteiligungsgesellschaft stellt innovativen Berliner Unternehmen Venture Capital zur Verfügung und hat sich am Standort Berlin als Marktführer im Bereich Early Stage Finanzierungen etabliert. Die Mittel werden vorrangig für die Entwicklung und Markteinführung innovativer Produkte oder Dienstleistungen sowie kreativer Geschäftskonzepte eingesetzt. Aktuell befinden sich zwei von der IBB Beteiligungsgesellschaft verwaltete Fonds in der Investitionsphase, der VC Fonds Technologie Berlin mit einem Fondsvolumen von 52 Mio. € und der VC Fonds Kreativwirtschaft Berlin mit einem Fondsvolumen von 30 Mio. €. Beide VC Fonds sind finanziert durch Mittel der Investitionsbank Berlin (IBB) und des europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) verwaltet vom Land Berlin. Seit 1997 hat die IBB Beteiligungsgesellschaft Berliner Kreativ‐ und Technologieunternehmen in Konsortien mit Partnern über 850 Mio. € zur Verfügung gestellt, wovon die IBB Beteiligungsgesellschaft rd. 116 Mio. € als Lead‐, Co‐Lead oder Co‐Investor investiert hat.